Über mich

Der Anfang von allem

Am Anfang stand eine kleine rote Nikon-Kamera, die mir vor vielen Jahren zum Geburtstag geschenkt wurde. Völlig überfordert im Angesicht der vielen Begriffe wie Iso, Blende, Brennweite und Fokus, habe ich die ersten Kurse für Fotografie besucht - und plötzlich machte es Spaß. Die Kameraausrüstung wurde erweitert und Kurse in Tierfotografie belegt.
Dann stand ich da, tolle Fotos kamen direkt "out of the box", aber ich wollte mehr. Die Fotos sollten ungewöhnlich sein und doch ihre Natürlichkeit nicht verlieren. Die Besonderheiten der Motive und spezielle Farben mussten hervorgehoben oder verändert werden.
Mein Schwerpunkt ist die Hundefotografie und die "Colorkey-Technik".

Equipment

War es anfangs die erwähnte rote Kamera (Nikon D5300) mit APS-C Sensor und Kit-Objektiv, so fotografiere ich heute mit einer erstklassigen Vollformatkamera (Nikon D850). Der zusätzliche Batteriegriff garantiert bei der Serienbilderstellung mehr Fotos pro Sekunde und längere Shootings ohne Akku-Wechsel.
Eingesetzt werden verschiedene Objektive. Mein "Lieblingsteil" ist ein lichtstarkes 70-200 mm Telezoom (ideal für die Tierfotografie), dazu ein ebenfalls lichtstarkes 24-70 mm Zoom und last but not least die kleine, handliche 50 bzw. 85 mm Festbrennweite (perfekte Nahaufnahmen). Mehr braucht es meist nicht. Wenn alles perfekt verstaut ist, paßt es sogar in einen großen Fotorucksack! 

 

Fotostudio

Fotografieren im Fotostudio ist für Mensch und Hund schon etwas Besonderes. Aus Hundesicht befindet man sich plötzlich in einem unbekannten Raum, es ist ruhig und irgendwie gedämpft. Dazu stehen da noch so "komische" Teile rum und die Gerüche sind total spannend.

Herrchen und Frauchen sind oft aufgeregt, kramen in Taschen rum, holen vielleicht noch das Lieblingsspielzeug raus oder sogar supertolle Leckerchen. Das ist für die meisten Hunde ultraaufregend.

Deswegen darf der Hund erstmal in Ruhe "ankommen", rumschnuppern, die unbekannte Umgebung erforschen. So mancher Hund legt sich dann völlig entspannt auf die Yoga-Matten, weil das ja so bequem ist.

Um es den Menschen gemütlich zu machen, stehen bequeme Stühle im Studio. Der Hund wird auf rutschsicheren Matten platziert, rechts und links davon die Softboxen, die das benötigte Licht geben. Ich arbeiten mit großen Octaboxen, die ein Dauerlicht und dazu ein Blitzlicht enthalten. Das Dauerlicht ist wie eine Zimmerbeleuchtung die ganze Zeit an, wenn dann geblitzt wird, ist der Helligkeitsunterschied für den Hund nicht so groß und er erschreckt sich meist nicht.